Ich biete Online & Inhouse

Fortbildungen, Seminare, Fachtage, Fachabende sowie Workshops (z. B. für Ihre Dienstbesprechung)

für Ihr Team:

 

  • in Kindertagespflege, Krippe, Kita - bei ausgewählten Themen und auf Anfrage auch für den Bereich Hort, Schulkindbetreuung
  • maßgeschneidert auf Ihre Schwerpunktthemen und Fragestellungen
  • je nach Thema und Bedarf können Workshops, Fachabende von 2-8 Stunden oder Fortbildungen, Fachtage von 1-3 Tagen gebucht werden
  • mit entsprechendem zeitlichem Vorlauf und nach Absprache ist auch eine BEP-Fortbildung (nach hessischem Bildungs- und Erziehungsplan) möglich

 

Zu folgenden Themen:

 

Wut im Bauch & Chaos im Kopf - Umgang mit emotionsgeladenen Kindern in der Kita

1-3 Tage möglich

Im Umgang mit Kindern werden wir unvermeidlich mit Gefühlen konfrontiert, die uns herausfordern. Wutanfälle und Aggression lösen auch bei uns Gefühle aus, die uns vor Herausforderungen stellen, denen wir manchmal sogar hilflos ausgeliefert sind und uns somit an unsere Grenzen bringen! Oftmals greifen Erwachsene zu ungünstigen Reaktionen, indem sie schimpfen, drohen und beschämen. Wie können wir Kinder stattdessen entwicklungsförderlich und auf beziehungsstärkende Weise durch Wutausbrüche begleiten?

Im Workshop/der Fortbildung dreht es sich darum, wie Menschen in starke Gefühle hineingeraten, welche physiologischen Kräfte hier wirken, und wie wir sie konkret begleiten können - als Sicherheit bietende Leuchttürme, die wissen, was (innerlich) los und zu tun ist.

Durch die Teilnahme

  • verstehen Sie die Ursachen von in emotionale Not geratenen Kindern

  • erwerben Sie Kenntnisse zu emotionaler Entwicklung und Emotionsregulation,

    insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit Wut bei Kindern

  • können Sie nonverbale Signale von Kindern lesen und achtsam beantworten lernen

  • erweitern Sie Ihre Sprach- und Handlungskompetenzen in emotionalen Grenzsituationen – d. h. agieren ohne Beschämung, Kritik und Moral

  • lernen Sie eine kind- und bedürfnisorientierte Perspektive kennen

  • reflektieren und erweitern Sie Ihre Haltung zu Konflikten und Emotionen

  • entwickeln Sie Ihre persönlichen Handlungsstrategien in emotionalen Grenzsituationen weiter, die Ihnen zu mehr Selbstfürsorge und Selbstbewusstsein verhelfen - mit dem Ziel, Kindern auch in der Wut entwicklungsförderlich, gehirnsensibel und traumainformiert zu begegnen

    Nicht zuletzt, um Bildungsgerechtigkeit herzustellen und allen Kindern gute Startbedingungen für ihren weiteren Weg zu geben.

    Neueste Erkenntnisse aus Trauma-, Affekt-, Bindungs- und Gehirnforschung fließen in den Workshop mit ein.

 

Grenzen setzen ohne Grenzen zu verletzen - achtsame Kommunikation mit Kindern: gehirnsensibel und adultismussensibel

Inhalte wie "Wut im Bauch & Chaos im Kopf"

Schwerpunkt liegt u. a. auf der Sensibilisierung für grenzverletzendes Verhalten zur Achtung der Kinderrechte

Auf Basis:

  • Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg
  • Reckahner Konventionen
  • Marte Meo

Grenzverletzendes Verhalten erkennen, reflektieren & verhindern (Kinderschutz im Alltag leben)

- Menschen- und Kinderrechte

- Die diversen subtilen, aber auch offensichtlichen Arten von verbaler & physischer Grenzverletzung kennenlernen, diskutieren, einordnen - Reflexion anregen

- TEAM-Arbeit: Gewaltfrei Feedback geben, Feedback-Kultur, Gewaltschutzkonzept zum Leben erwecken, sodass es mehr ist als ein Blatt Papier

- Alternative Sprache: Sprache der Sicherheit, achtsame Kommunikation, positive Sprache kennenlernen und üben

- Wie verhindern? Wie kann ich als Fachkraft sicher "stehen", um ein Leuchtturm für die Kinder zu sein?

Adultismus in Krippe/Kita sowie im Hort/Ganztag/Schulkindbetreuung

Eine psychisch gesunde Entwicklung von Kindern setzt voraus, dass pädagogische Fachkräfte Machtverhältnisse, Sprache und den Umgang mit kindlichen Bedürfnissen reflektieren. Die Auseinandersetzung mit Adultismus ist daher ein zentraler Bestandteil dieser Fortbildung. Das Angebot kann ein- oder zweitägig durchgeführt werden und richtet sich an Teams aus Krippe, Kita sowie Hort, Ganztag und Schulkindbetreuung.

- Begriffe klären und Verständnis aufbauen

- gemeinsam reflektieren

- Praxisbeispiele besprechen und austauschen

- subtilen Adultismus im Alltag aufdecken

- Was "hilft" gegen Adultismus?

Wir arbeiten praktisch mit vielen Selbsterfahrungen und Einfühlung.

 

Herausforderndes Verhalten in Krippe und Kita: starke Gefühle gut begleiten (Neu: auch als BEP-Kurs)

Herausforderndes Verhalten in Krippe und Kita: starke Gefühle gut begleiten 

Wir gehen auf die Suche nach "dem guten Grund" für Verhalten

  • u. a. mit Hilfe von Marte Meo®, Gewaltfreier Kommunikation®, blicken wir hinter das Verhalten von Kindern
  • wir überlegen, welcher Umgang entwicklungsförderlich ist für Kinder, die uns herausfordern (mit ihnen zu wachsen und uns weiterzuentwickeln)
  • Wir überlegen, wo jedoch Grenzen für uns Pädagogen auftauchen und wo Therapie angesagt ist

Frühe Sprachentwicklung (1-4 Jahre) gut begleiten

  • Was ist Sprache?
  • Entwicklungsschritte & -stufen verstehen
  • wichtige Vorläuferfähigkeiten kennenlernen
  • Zusammenhänge zur Spielentwicklung herstellen für ein tieferes Verständnis und Möglichkeiten der Begleitung & Förderung
  • Late-Talker erkennen, pädagogisch (therapiebegleitend) handlungsfähig sein: "Steigbügel" für den Sprach- und im speziellen den Grammatikerwerb kennenlernen
  • Mehrsprachigkeit berücksichtigen und gut begleiten
  • Sprachentwicklung beobachten und entwicklungsproximal unterstützen
  • Sprachlehrstrategien kennenlernen 
  • Bildungssprache
  • Interaktionsqualität ausbauen
  • Literacy, dialogische Bilderbuchbetrachtung

u. a. auf Basis: Hanen Konzept, B. Zollinger, Grazer Interaktionsskala

Late Talker pädagogisch gut begleiten & zur Früh-Erkennung beitragen

Late Talker

  • frühzeitige Erkennung ist essentiell!
    • "DAS VERWÄCHST SICH NOCH" - leider nicht immer: welche Kennzeichen und Merkmale kann ich beobachten und wie kann ich sie beschreiben, um sie an Kinderärzte weiterzugeben, um auf diese Weise optimal zur Früherkennung beizutragen
  • wie kann ich spät sprechende Kinder pädagogisch in Tagespflege, Krippe und Kita gut begleiten?
    • lange Wartelisten beim Logopäden/Sprachtherapeuten verhindern oft rechtzeitige Interventionen: welche Ansprache brauchen diese Kinder? Wie steht es um Vorläuferfähigkeiten? Wie kann ich Eltern gut beraten?
    • dafür wagen wir auch einen Blick über den "Tellerrand" in die Sprachtherapie, um die Situation der Kinder gut zu verstehen und sie im Alltag (therapiebegleitend) entwicklungsförderlich zu begleiten
      • "Steigbügel" für den Sprach- und im speziellen den Grammatikerwerb kennenlernen
      • Vorläuferfähigkeiten in den Blick nehmen

u. a. auf Basis: Hanen Konzept, B. Zollinger, Grazer Interaktionsskala, Heidelberer Interaktionsprogramm

Kinder, die in Mehrsprachigkeit aufwachsen, gut begleiten

Auf Grundlage neuster Forschungsergebnisse 

  • Kinder begleiten
  • Eltern beraten
  • beobachten & fördern

Mehr Interaktionsqualität in den Alltag bringen (Workshop 2-3 h)

- Was ist Interaktionsqualität (u. a. anhand der Grazer Interaktionsskala, Hanen Konzept): Reflexion und Zielformulierung für die Umsetzung im Alltag ("Rolle" der Fachkraft)

- Reflexion anhand des 3-Raum-Prinzips nach Kokemoor

- Marte Meo-Elemente kennenlernen zur Erhöhung der Interaktionsqualität im Alltag

- Wann kann und wozu sollte die Qualität und Quantität von Fachkraft-Kind-Interaktionen im Alltag erhöht werden?

Mögliche Vertiefung:

- Bedeutung von Peers

Inklusion

  • Rechtliche Grundlagen: u.a. UN-Behindertenrechtskonventionen
  • Nicht Exklusion, nicht Integration...sondern Inklusion
  • Dimensionen von Inklusion: Behinderung/Kinder mit Förderbedarf, Kultur/Herkunft, Geschlecht, etc.
  • "Sprache schafft Wirklichkeit" - Reflexion schafft Inklusion
  • Beobachtung als wesentlicher Bestandteil von Inklusion
  • Entwicklungsberichte schreiben auf Basis des ICF-CY (Begriffe verstehen: Was bedeutet "Behinderung" heute?) für eine optimale Kommunikation mit Ärzten, Therapeuten, Frühförderung, Kostenträger Eingliederungshilfe etc.

Kinder mit Förderbedarf (Behinderung) gut begleiten

Es geht darum Handlungsfähigkeit aufzubauen, Ängste abzubauen und Begriffe zu verstehen: z. B. Was versteht man heute unter "Behinderung"?

Bei allen Kindern mit Förderbedarf bzw. Beeinträchtigung/Behinderung geht es letztlich darum, Hindernisse/Barrieren abzubauen, um Teilhabe und das Gefühl von Zugehörigkeit zu ermöglichen. Mein besonderer Fokus liegt auf Kindern im Autismus Spektrum. Weitere Formen von Behinderung/Beeinträchtigung können wir jedoch bei Bedarf auch in den Fokus nehmen.

Aspekte aus Praxis und Theorie sollen zu mehr

  • Verständnis &
  • einem breiteren Spektrum an Handlungsmöglichkeiten

im Alltag führen.

Beginnend mit der Reflexion unserer Haltung, unserer Sprache ("Sprache schafft Wirklichkeit") und sonstigen Rahmenbedingungen (materiell, personell, räumlich, ...). Immer mit dem Ziel, Teilhabe herzustellen und Barrieren auf allen Ebenen abzubauen.

Wir werfen hierfür auch einen Blick auf das menschliche Nervensystem und Gehirn und werden feststellen, dass es keiner speziellen Pädagogik bedarf, sondern alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben.

Weitere mögliche Schwerpunkte sind:

  • Beobachtung als wesentlicher Bestandteil von Inklusion
  • Entwicklungsberichte schreiben auf Basis des ICF-CY 
    • für eine optimale Kommunikation mit Ärzten, Therapeuten, Frühförderung, Kostenträger Eingliederungshilfe etc.
    • für eine aussagekräftige, ganzheitliche Beschreibung der Lebenswelt eines Kindes und seines Förderbedarfs
  • Begleitung und Unterstützung der Eltern bei der Orientierung im "Dschungel" der Hilfestellen
  • Wie kann Marte Meo den Kontakt und die Kommunikation verbessern?
  • Wie können wir Sprachverständnis und andere sprachlichen Vorläuferfähigkeiten stärken?
  • Wie können wir über das Spiel Zugang zum Kind erhalten, Bindung aufbauen und Kompetenzen stärken (z. B. Sprache)?

 

Kinder im Autismus-Spektrum gut begleiten

- Verständnis für die besondere Wahrnehmungs-Verarbeitung der Kinder im ASS  - und damit für das besondere Verhalten - aufbauen

  • Wie können wir den Besonderheiten im Alltag begegnen: strukturell, materiell, personell etc.?
  • Stimming verstehen, mit Stimming umgehen
  • Braucht es eine andere Pädagogik?

 

- in Verbindung treten: Wege & Möglichkeiten

  • welche Ansätze bietet Marte Meo?
  • Was kann das Kind schon? Kleinigkeiten erkennen und begeistert sein 
  • Sensorische Integration (Grundlagen zum Verständnis)
  • Beziehungsspiele

 

- Eltern gut begleiten

 

- die Peergruppe in der Einrichtung gut begleiten

 

- die besondere Sprachentwicklung (gestaltbasierter Sprachentwicklungsstil (nach Marge Blanc) vs. analytischer Sprachentwicklungsstil) der Kinder im ASS

  • welche Besonderheiten gibt es?
  • wie damit umgehen?

 

- Struturen schaffen in der Einrichtung

  • Checklisten nutzen
  • Kontakte und Anlaufstellen
  • Unterstützung holen

Neurodiver....was? Neurodivergente Kinder im Alltag erkennen und gut begleiten

Kinder nehmen ihre Umwelt unterschiedlich wahr, verarbeiten Reize auf verschiedene Weise und zeigen sehr unterschiedliche Bedürfnisse in Bezug auf Kommunikation, Struktur, Bewegung, Rückzug und soziale Situationen. Bei neurodivergenten Kindern, zum Beispiel im Autismus-Spektrum oder mit ADHS, können diese Unterschiede im pädagogischen Alltag besonders deutlich werden.

Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen zu Neurodiversität und unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Verhalten nicht vorschnell als Ungehorsam, Provokation oder fehlende Motivation zu bewerten. Stattdessen wird der Blick darauf gerichtet, welche Wahrnehmungsbesonderheiten, Belastungen, Kommunikationsbedürfnisse oder Schwierigkeiten in der Selbstregulation hinter einem Verhalten stehen können.

Gemeinsam wird erarbeitet, wie Fachkräfte Anforderungen, Sprache, Abläufe, Räume und Übergänge so gestalten können, dass Kinder mehr Sicherheit, Orientierung und Teilhabe erleben. Dabei geht es nicht darum, Kinder an bestehende Strukturen anzupassen, sondern pädagogische Situationen so zu verändern, dass unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:

• Grundlagen zu Neurodiversität und Neurodivergenz
• Wahrnehmungs- und Reizverarbeitung
• Autismus und ADHS im pädagogischen Alltag
• herausforderndes Verhalten als Ausdruck von Stress oder Überforderung
• Kommunikation, Struktur und Vorhersehbarkeit
• Co-Regulation und stresssensible Begleitung
• Barrieren erkennen und Teilhabe ermöglichen
• Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung

Die Fortbildung verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Beispielen, Fallbesprechungen und Impulsen für den pädagogischen Alltag. Sie richtet sich an Teams aus Krippe, Kita, Hort, Ganztag und Schulkindbetreuung.

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